Entstehung von Boden

Verwitterung

Sobald Gestein der Atmosphäre ausgesetzt ist, wirken verschiedene Prozesse darauf ein und lassen es verwittern. Dabei unterscheiden wir zwischen physikalischer, chemischer und biologischer Verwitterung, welche gleichzeitig wirken und sich gegenseitig bedingen. Das Klima mit Hitze und Kälte sorgt dafür, dass sich das Gestein ausdehnt und zusammenzieht, so entstehen Risse und Spalten. Regnet es, werden Mineralien und andere Bestandteile aus dem Fels gelöst.

Erste kleine Pflanzen finden so Wasser und Nährstoffe und wachsen. Ihre Wurzeln dringen in die Spalten des Gesteins ein und brechen dieses so weiter auf. Sterben diese Pflanzen ab, locken ihre Überreste Tiere an. Diese zersetzen das organische Material und Humus entsteht. Dieser mischt sich mit den Steinen und Mineralien des verwitterten Gesteins.

So entsteht Boden, der äußerste lockere Teil der festen Erdkruste, welcher aus Gestein, Mineralien, Wasser, Luft und organischem Material besteht.

Horizonte

Der Prozess der Verwitterung und Anreicherung läuft weiter. Der Boden wächst und größere Pflanzen und Tiere siedeln sich an. Es entstehen Horizonte, also verschiedene Bereiche im Boden, die nicht nur abgelagertes Material sind, sondern sich kontinuierlich verändern und gegenseitig beeinflussen.

Der A-Horizont ist der Oberboden, welcher meist reich an Humus und Mineralien ist. Darunter befindet sich der B-Horizont oder Unterboden, zum Großteil aus verwittertem Gestein bestehend. Ganz unten liegt das unverwitterte Ausgangsgestein, der sogenannte C-Horizont. Außer den mineralischen Horizonten A, B und C gibt es noch die organische Auflage darüber, zum Beispiel eine Schicht aus Nadeln oder Blättern. Mit zusätzlichen Kleinbuchstaben werden die Horizonte weiter nach Entstehungsgeschichte und Eigenschaften eingeteilt.

Keine zwei Böden sind gleich, doch bestimmte Abfolgen und Ausprägungen der Horizonte lassen sich zu Bodentypen zusammenfassen. Beispiele dafür sind Braunerde, Podsol und Gley. Oft liegen in einem Boden auch mehrere Bodentypen in Mischung vor.

Rhyolith wird feierlich getauft – feiern Sie mit!
27. Juli 2026

Ein besonderes Gestein steht im Mittelpunkt: Am 20. September 2026 wird der Rhyolith als Gestein des Jahres 2026 im Nationalen Geotop „Porphyrfächer“ in Mohorn-Grund feierlich getauft.

Veranstaltungsdaten

📅 Sonntag, 20. September 2026
🕙 Beginn: 10:00 Uhr
📍 Nationales Geotop „Porphyrfächer“, Mohorn-Grund (Wilsdruff)

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Offene Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Bergbaufolgelandschaften e.V.
24. Juli 2026

Die Arbeitsgemeinschaft Bergbaufolgelandschaften e.V. lädt vom 25. bis 27. September 2026 herzlich zur 37. Fachtagung in Ilmenau ein. Das Rahmenthema lautet: Bergbau im mittleren Thüringer Wald.
Bitte senden Sie Ihre Anmeldung zur Fachtagung bis zum 30.08.2026 an: info_bbfl@freenet.de

Weitere Informationen und Tagungsprogramm
GEOPARK Sommerferienangebot auf Schloss Burgk
16. Juli 2026

Diese Woche Mittwoch startet unser Ferienangebot gemeinsam mit dem Schloss Burgk in Freital! Unter dem Motto „Kunst unter unseren Füßen“ werden wir gemeinsam kreativ: Wir wollen den Boden unter uns entdecken, erforschen und sogar mit ihm malen! 🖌️🌍

Wann genau?

Mittwoch, 15.07. um 13:00 Uhr

Mittwoch, 29.07. um 13:00 Uhr

Willkommen sind alle neugierigen Kinder ab 6 Jahren. Wichtig: Bitte meldet euch direkt über das Schloss Burgk Freital an! 📞 Kontakt: 0351 6491562

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